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Jugend Urdorf

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Vorgeschichte Jugendarbeit

Wie entstand die Jugendarbeit in Urdorf?

Die Ereignisse um die Jugendunruhen 1968 und 1980 und die Probleme rund um das Autonome Jugendzentrum in Zürich machten deutlich, dass Jugendliche andere Ansprüche an die Gesellschaft stellen als früher. Den Urdorfer Behörden reagierte mit verschiedenen Aktivitäten auf diese Bedürfnisse der Jugend.

1970
  • An der Mühlegasse wurde ein Jugendkeller eingerichtet.
  • Trotz grossem Erfolg musste der Gemeinderat diesen wieder schliessen, weil sich unter den Jugendlichen keine Nachfolger für die Führung des Betriebes finden liessen.

1978

  • Eine Gruppe Jugendliche bemühte sich wieder um Räume, unterstützt von einer Jugendkommission.
  • Von der Schulpflege wurde ein Materialraum im Tiefparterre des Schulhauses Bahnhofstrasse angeboten.

1981

  • Eröffnung des neuen Jugendkellers für Jugendliche ab 16 Jahre.
  • Zuerst klappte es gut, ältere Jugendliche leiteten den Treff und Erwachsene begleiteten sie im Hintergrund.
  • Zunehmender Missbrauch von Alkohol und Drogen erschwerte die Führung und führte dazu, dass der Treff zeitweilig geschlossen werden musste.

1988

  • Definitive Schliessung erfolgte wegen illegalen Drogenkonsums, Sachbeschädigung und Vandalismus wurde vermehrt zum Thema.
  • Eine Sozialpädagogin und ein Sozialpädagoge wurden angestellt. Sie arbeiteten im Rahmen vernetzter Jugendarbeit von Schule, Kirchen und Gemeinde und organisierte u.a. Openair Kinonächte.

1994

  • Ein Konzept für die Offene Jugendarbeit wurde in Angriff genommen und überarbeitet. Die neue Zielgruppe wurden Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren (weniger mobile Jugendliche der Oberstufe)
  • Bewohner wurden mit einbezogen um Konflikte zu entschärfen, alle Institutionen die mit Jugendlichen zu tun haben, sollten vernetzt werden.
  • Eine Umfrage mit Wettbewerb klärte die Bedürfnisse der jugendlichen ab.

1998

  • Schulpflege und Gemeinderat stimmten dem Oberstufenschülertreff (Fantasy) unter der Führung von professionellen Jugendarbeitern zu.
  • Zusammen mit dem Jugendkafi der reformierten Kirche (Juk@) und dem Treff im Unterstufenschulhaus Bahnhofstrasse standen den Jugendlichen nun drei Begegnungsstätten für die verschiedenen Altersgruppen zu Verfügung.

2000

  • Im Herbst wurde der Jugendtreff im Tiefparterre des Unterstufenschulhauses Bahnhofstrasse geschlossen. Es verkehrten fast nur noch kiffende männliche Jugendliche dort und Mädchen besuchten den Treff kaum noch.

2001

  • Das Konzept Offene Jugendarbeit (OJA) wurde in Zusammenarbeit mit einem dafür spezialisiertem Unternehmen für eine Projektphase von 4 Jahren erstellt.

2002

  • Ein Jugendbeauftragter (Bruno Rotach) wurde eingestellt, der im Mai 2003 die Stelle wieder verliess.

2003

  • Seit November 2003 arbeitet die Jugendbeauftragte (Andrea Köbeli) mit und für die Zielgruppe Oberstufenschüler im Freizeitbereich.

2005

Bei der Auswertung der Projektphase wurden folgende Schwerpunkte festgelegt:

  • Weiterhin Attraktive Freizeit- und Kulturangebote für 12 - 16 jährige
  • Partizipation der Jugendlichen bei allen Aktivitäten
  • Verstärkung und Unterstützung der Vereine und Vernetzung aller in der Jugendarbeit aktiven Träger.

2012

Überarbeitung des Jugendkonzeptes gemäss Leitbild Gemeinde Urdorf 2010+, in Kraft seit 1. April 2012. Folgende Kernpunkte wurden festgelegt:

  • Zusammenarbeit mit der Schule im ausserschulischen Bildungsbereich
  • Mehr Nähe zu den Jugendlichen und niederschwelliger Zugang zur Offenen Jugendarbeit
  • Erweiterung der Zielgruppe ab 5. Klasse