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Jugend Urdorf

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Erlebnispädagogisch orientierte Jugendarbeit

Erlebnispädagogisch orientierte Jugendarbeit 

In der erlebnispädagogisch ausgerichteten Jugendarbeit können Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenzen, die zunehmend eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Kontext spielen, erfahren werden.

Der zentrale Begriff bei allen erlebnispädagogischen Ansätzen ist das Erlebnis. Erlebnisse sind Bewusstseinsvorgänge in denen der Mensch tief innerlich und ganzheitlich von einer Sinn- und Wertfülle ergriffen wird. Einzelne Situationen werden erst dann zu Erlebnissen, wenn sie vom Betrachter als etwas Besonderes und Ausseralltägliches wahrgenommen werden. Ungewöhnliche und ausserordentliche Situationen erhöhen die Chance, dass aus einem Ereignis ein nachhaltig wirkendes Erlebnis wird. Deshalb findet Erlebnispädagogik mit Distanz zum Alltag statt.

Jugendliche werden mit ihrer Gruppe im Lernumfeld Natur oder durch bestimmte Aufgaben vielseitig herausgefordert, wobei meist eine kreative Lösung gefragt ist. Dabei können die Erfahrungen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen gemacht werden. Wissen, Fähigkeiten und Werte werden direkt erarbeitet und erlebt. Lernsituationen ergeben sich aus Aufgaben und Anforderungen mit einem natürlichen Sachzwang. Die Aktionen und das Erlebte werden reflektiert und die Gruppe tauscht sich über ihre Erfahrungen aus. Konflikte oder bestimmte Verhaltensmuster werden aufgezeigt und bewusst gemacht. Entscheidend ist nicht die Leistung einzelner sondern die Kooperation in der Gruppe. Rücksichtnahme, Vertrauen und Verantwortung für andere zu übernehmen sind dabei wichtige Faktoren.

Solche Erlebnisse erhöhen die Chance, dass Lernerfahrungen nachhaltig in die Lebensumwelt transferiert werden.